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 Dietschwandchrüz


 

          Es steht auf der Dietschwand am Vorderberg in der Strassenkurve. Grosses Holzkreuz mit Metallkorpus und folgender, ins Holz geschnitzter Inschrift:

"Freude dem, der kommt.
Friede dem, der hier verweilt.
Segen dem, der weiterzieht."

Eine Bank aus Kunststein steht davor.

Auf der Dietschwand stand immer ein Kreuz, sei es nun auf der Unter- oder der Ober-Dietschwand. Zuletzt war eines an der Strasse bei der Unterdietschwand. Hier, so wie auch beim Gibelkreuz und bei der St.Antonius-Kapelle im Oberdörfli, wurde Halt gemacht, wenn ein Leichenzug vom Berg zur Kirche hinab führte.

 
 

Es wurde ein "Füfi" gebetet. Das sind fünf "Vater unser" zu Ehren der fünf Wunden Jesu Christi. Seit der Motorisierung, resp. seit im Dorf eine Leichenhalle steht, gibt es diesen Brauch nicht mehr.
Das neue Kreuz wurde ca. 1980 von Jakob Hürlimann, Gemüsehändler in Zug, aus Dankbarkeit für Gesundheit und Wohlergehen, gestiftet. Er ist in Walchwil im "Schnegg" ob der Gerbi aufgewachsen. Das Kreuz mit 24 m2 Land ist im Grundbuch eingetragen mit dem Vermerk, dass das Kreuz 100 Jahre stehen bleiben muss.

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