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 Hansechrüz


 

Es steht südlich des Pfaffenbodens, wo der Weg vom Pfaffenboden in die Strasse, die vom Staffel zum Langmösli führt, einmündet.
Einfaches Holzkreuz mit drei Holznägeln. Davor befindet sich eine Holzbank.
Den früheren Eigentümern des Hofes Turndliberg - auf dem Hinterberg - sagte man "s'Hanse". Möglicherweise geht der Name des Kreuzes auf diese Familienbezeichnung zurück.

Bis zum Hansechrüz führte früher auch der Bittgang über die Oberalmig, und zwar fand dieser am Nachmittag statt. Dazumal war die Pfaffenbodenhütte noch keine Wirtschaft. Der Pfarrer wurde auf dem Unterstaffel zum Kaffee eingeladen, was jeweils ein kleiner Festtag war.

Schmiedeeisernes Kreuz neben Hansechrüz
Es steht neben dem Hansechrüz in der Weggabelung, südlich des Paffenbodens.
Schmiedeeisernes Kreuz auf einem Granitsockel mit zwei schmiedeeisernen Inschrifttafeln mit folgenden Texten:

Obere Tafel:

Im Kreuz ist Heil,
im Kreuz ist Leben,
im Kreuz ist Hoffnung.

Untere Tafel:

Dank an Walchwil und
Pfarrer Joseph Schlumpf
Gestorben: 7.9.1970
Pfarrgemeinde St. Georg Bocholt
und Pfr. Egon Schmitt
Walchwil, 20.5.1984

Pfarrer Egon Schmitt war ein Studienfreund vom Walchwiler Pfarrer Schlumpf.
Er kam jedes Jahr nach Walchwil in die Ferien, weil er gerne auf dem Walchwiler Berg wanderte. Er organisierte Ferienlager im Hinterberg. Seine Pfarrei, St. Georg von Bocholt (im Münsterland in Deutschland nahe der holländischen Grenze gelegen) schenkte ihm zu seinem 50. Priesterjubiläum dieses Kreuz. Sie liess es mit Erlaubnis der Korporation Walchwil auf Korporationsboden erstellen.
Als Folge dieser Freunschaft kommen heute auch viele Gäste aus Bocholt ins Hotel Aesch in die Ferien.
Die Korporation ist für den Unterhalt besorgt.

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